"Sitzstreiks und Demonstrationen gelten gemäß der Verfassung als Recht
der Bürger", sagte Fayiz laut der Nachrichtenagentur Fars und fügte
hinzu, die Wahrnehmung dieses Rechtes müsse jedoch den Hauptinteressen
des Landes entsprechen. Die von den Bürgern geplanten Sitzstreiks seien
nicht zu Gunsten des Landes, so Fayiz.
Die Jordanier haben seit
Beginn des laufenden Jahres und gleichzeitig mit dem Aufstand der Bürger
in Tunesien und Ägypten ihre Proteste gegen die Staatsordnung begonnen
und fordern Umsetzung von Reformen. Die Revolutionäre in Jordanien
wollen ab heutigen Freitag in einen landesweiten Sitzstreik treten, um
dadurch die Regierung zur Erfüllung ihrer Forderungen unter Druck zu
setzen.
14 Juli 2011 - 19:30
News ID: 253584
Nach der Bekanntgabe einer Nachricht über umfangreiche Demonstrationen und Sitzstreiks jordanischer Revolutionäre hat Parlamentspräsident Faisal al Fayiz die Proteste der Bürger kritisiert.